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Die Lebkuchen – Sterne und Herzen mit Zuckerguss sind in 3 Stunden fertig. Allerdings muss man den Lebkuchenteig schon am Vortag zubereiten.

Ich freu mich auf die Weihnachtszeit! Es duftet immer so lecker nach Honig, Vanille, Anis, Zimt und Nelken, nach Lebkuchen eben. Meine Mama hat leidenschaftlich gerne gebacken, auch als es schon anstrengend für sie war. Dieses Jahr ist sie von uns gegangen. Dass macht uns sehr traurig. Aber in unseren Herzen ist sie immer dabei. Wir teilen ihre Leidenschaft für das süße Gebäck und wünschen uns, sie möge uns besuchen kommen. Auch wenn wir sie nicht sehen können, hoffen wir, dass sie da ist.

Das Rezept findet ihr weiter unten. Ich habe eines gewählt mit relativ wenig Zucker. Meine Mama hat immer sehr leckere Honigkekse gebacken. Leider ist da sehr viel Zucker drin. Deshalb hab ich ein anderes Rezept ausgesucht. Die Plätzchen schmecken lecker, werden aber nicht ganz so knusprig wie die von meiner Mama. Man kann sie gleich essen. Bei meiner Mama mussten die Plätzchen 2-3 Wochen im Kühlen liegen, bis sie weich wurden. Der Geschmack jedoch war himmlisch.

Der Teig lässt sich gut verarbeiten. Ich rolle ihn ca. 5-6 mm dick aus und steche Sterne und Herzen aus. Die Dicke ist abhängig von der Größe des Förmchens. Habt Ihr kleine Förmchen, kann der Teig dünner sein. Bei größeren Formen entsprechend dicker. Sollte er zu klebrig sein, dann bitte kühl stellen. Ich steche die Plätzchen aus und lasse sie auf dem Backblech. Dieses wandert für 2 Minuten ins Gefrierfach. Danach kann man die Ausstecherle wegnehmen, ohne dass sie sich verformen. Sind sie unten angeklebt, schneide ich sie mit einem dünnen Messer frei.

Der Plätzchenteig kommt dann auf’s Backpapier. Mit dem Dotter-Milchgemisch pinsele ich die Sterne und die Herzen ein. In die Mitte der Herzen gebe ich eine halbe Walnuss. Wenn das Blech voll ist, wird der Teig bei 175° C ca. 15 Minuten gebacken. Es kommt immer auf die Dicke der Plätzchen an. Schaut also beim ersten Blech öfters mal nach, ob die Plätzchen fertig sind. Der Teig wird schön bräunlich, sollte aber nicht zu dunkel werden. Schließlich soll er nicht verbrannt schmecken. Dann lieber etwas heller.

Ich habe von dem Teig 32 Lebkuchenstücke gebacken, die ca 9-10 cm groß sind. Nach dem Auskühlen, verziere ich die Herzen und Sterne mit einem Zuckerguss. Dafür nehme ich 150g Puderzucker, 2 Päckchen Vanillezucker, 1 Eiweiß und 1 Esslöffel heißes Wasser. Mit dem Schneebesen mixe ich alles, bis die Masse nicht mehr zerfließt. Der Eischnee kann dann in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle, oder in einen Gefrierbeutel, eingefüllt werden. Unten in den Gefrierbeutel schneidet man ein kleines Loch und schon kann man die Tüte wie einen Spritzbeutel benutzen. Das Schneefockenmotiv finde ich persönlich am schönsten. Lasst Euch von meiner Dekoration inspirieren und macht Eure eigene.

Die Lebkuchen – Sterne und Herzen mit Zuckerguss lassen sich auch wunderbar an den Weihnachtsbaum hängen. Man braucht nur Zwirn und Nadel zum Durchfädeln. Nach Weihnachten jedoch bekommen unsere Plätzchen die Schwindsucht. Sie verschwinden eins nach dem anderen und keiner fragt wohin. Seltsam!

Nun aber genug der Worte. Viel Spaß und Freude beim Backen, Verschenken oder beim Aufessen der Lebkuchen – Sterne und Herzen mit Zuckerguss.

Eure Anke

 

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Lebkuchen - Sterne und Herzen mit Zuckerguss von nerdycrafts.com
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Das Rezept stammt von meiner Tante. Nicht dass sie es erfunden hätte. Nein! Sie hat es aufgeschrieben, nachdem sie beim Backen in der Kirche mitgeholfen hatte. In Rumänien wurden die Kinder an Heilig Abend beschenkt. Dafür mussten die Eltern Geld, Eier, Mehl ... an Kirchenhelfer abgeben. Das Kind bekam dann eine Tüte mit Lebkuchen, Äpfeln und ein paar Süßigkeiten. Das war für mich als Kind immer wie der Himmel auf Erden.
Portionen Vorbereitung
32 Stück a 10 cm 15 Minuten
Kochzeit
15 Minuten pro Blech
Portionen Vorbereitung
32 Stück a 10 cm 15 Minuten
Kochzeit
15 Minuten pro Blech
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Das Rezept stammt von meiner Tante. Nicht dass sie es erfunden hätte. Nein! Sie hat es aufgeschrieben, nachdem sie beim Backen in der Kirche mitgeholfen hatte. In Rumänien wurden die Kinder an Heilig Abend beschenkt. Dafür mussten die Eltern Geld, Eier, Mehl ... an Kirchenhelfer abgeben. Das Kind bekam dann eine Tüte mit Lebkuchen, Äpfeln und ein paar Süßigkeiten. Das war für mich als Kind immer wie der Himmel auf Erden.
Portionen Vorbereitung
32 Stück a 10 cm 15 Minuten
Kochzeit
15 Minuten pro Blech
Portionen Vorbereitung
32 Stück a 10 cm 15 Minuten
Kochzeit
15 Minuten pro Blech
Zutaten
Lebkuchenteig
Glasur
Guss
Portionen: Stück a 10 cm
Anleitungen
  1. Eier, Zucker, Honig, Gewürze, sowie das Wasser werden mit den Knethaken in einer großen Schüssel verrührt. Die weiche Butter kommt hinzu. Das Backpulver wird unter das Mehl gemischt. Dann kommt es zu den verrührten Zutaten. Man bereitet nun einen Teig zu, indem das ganze Mehl untergekneten wird. Nun bestäubt man den Teig mit Mehl und lässt ihn zugedeckt, an einem kühlen Ort 24 Stunden ruhen.
  2. Am nächsten Tag viertelt man den Teig und dreht ihn ca 5-6 mm dünn aus. Man sticht die Plätzchen aus und legt sie ins Backblech auf ein Backpapier. Pinselt sie mit dem Dotter-Milchgemisch ein und verziert sie eventuell mit Nüssen. Dann wandern sie für ca. 15 Minuten in den auf 175°C vorgeheizten Backofen.
  3. Sie sind fertig, wenn die Oberfläche glänzend braun wird.
  4. Nach dem Auskühlen, kann man sie verzieren. Hierfür mixt man den Puderzucker mit dem Eiweiß und einem EL heißem Wasser, solange bis die Masse steif steht und sich gut formen lässt. Dann kommt der Guss in einen Spritzbeutel. Nun verziert man die Plätzchen.
  5. Viel Freude und gutes Gelingen! Eure Anke
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