Spanische Schnitten sind einfach lecker! Es ist Tradition, dass dieses Gebäck an Heilig Abend nicht fehlen darf. Alle lieben diese Schnitten. Probiert sie aus. Ihr werdet sie auch mögen.

Aus einem Honigteig bäckt man vier Blätter (Maße: 25 x 37 cm).  Solltet Ihr kein Backblech in der Größe haben, schneidet Euch aus Papier ein Rechteck, mit den genannten Maßen, zurecht. Verwendet es als Schablone und legt es unter das Backpapier. Die gebackenen Blätter schichtet man übereinander. Füllt sie mit einer leckeren Rum-Walnuss-Creme und glasiert sie mit einer selbstgemachten Schokoglasur. Nachdem die Glasur getrocknet ist, wird der Kuchen mit Butterbrotpapier und einem Küchentuch abgedeckt. Damit er gut quellen kann, wartet man mit dem Anschneiden mindestens 10 Stunden. Die Spanischen Schnitten sollten an einem kühlen Ort aufbewahrt werden, damit sie frisch bleiben.

Obwohl Rum drin ist, durfte ich als Kind die Schnitten essen. Ich fing immer mit der Glasur an. Dann arbeitete ich mich genüßlich Schicht für Schicht nach unten. Zum Glück, hatten wir noch andere leckere Plätzchen und Schnitten. So kam ich nicht in Versuchung, mehr als ein oder zwei Stücke zu verzehren. Sollte jemand Bedenken haben wegen dem Alkohol, kann er den echten Rum durch einige Tropfen Rum-Aroma ersetzen. Für mich kommt dies jedoch nicht in Frage.

Spanische Schnitten sind nicht nur lecker, sondern auch sehr ausgiebig. Ich schneide sie in 1,5 cm dicke Streifen. Diese dann wiederum in 5 Stücke.

spanische-schnitten-teller0

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken! Drücke Euch die Daumen, dass Euch alles super gelingt. Seid bitte nicht enttäuscht, wenn es beim ersten Mal nicht ganz so klappt, wie Ihr Euch das vorstellt. Übung macht den Meister! Auch mir gelingt die Glasur nicht immer. Sie schmeckt aber 1000 mal besser, als eine gekaufte.

Viel Erfolg und Freude beim Backen und Genießen!

Euch eine schöne Vorweihnachtszeit und gesegnete Festtage!

Wäre schön, etwas von Euch zu hören!

Liebe Grüße

Eure Anke

Spanische Schnitten sind so lecker
Print Recipe
Ein Schichtkuchen aus vier Honigblättern wird mit einer Rum-Walnuss-Creme gefüllt und mit einer selbstgemachten Schokoglasur glasiert.
Spanische Schnitten sind so lecker
Print Recipe
Ein Schichtkuchen aus vier Honigblättern wird mit einer Rum-Walnuss-Creme gefüllt und mit einer selbstgemachten Schokoglasur glasiert.
Zutaten
Honigteig
Creme
Glasur
Portionen:
Anleitungen
  1. Man nimmt eine ca. 3 Liter große Schüssel. Gibt den Zucker, den warmen Honig und die Eier hinein. Mixt alles schön durch. Dann fügt man den Rahm und die weiche Butter hinzu. Löst das Natron in Milch auf und gibt es hinein. Knetet das Mehl unter, bis alles schön homogen ist. Bestäubt den Teig mit etwas Mehl, deckt ihn zu und stellt ihn kühl. Der Teig darf jetzt mindestens 12 Stunden ruhen.
  2. Nach der Ruhephase viertelt man den Teig und bäckt, bei 180°C Ober-/Unterhitze mittlere Schiene für ca. 10 Minuten, aus jedem Viertel ein Blatt. Vor dem Backen sticht man mit einer Gabel Löcher in den Teig. Das macht man, damit das Blatt sich nicht wellt.
  3. Für die Creme nimmt man eine 2-3 Liter große Schüssel. Gibt den Zucker und die gemahlenen Nüsse hinein. Überbrüht diese mit der heißen Milch und rührt die Butter unter. Zuletzt fügt man tropfenweise den Rum hinzu. So steht es bei meiner Mama im Rezeptbuch. Es geht aber auch anders. Ich habe den Rum gleich zu dem Zucker hinzugefügt. Die Creme wird nun für ca 2 Stunden kühl gestellt und vor dem Füllen gut durchgerührt.
  4. Nun nehme ich ein großes Brett oder eine Platte und gebe 2 Butterbrotpapiere darauf. Das erste Kuchenblatt lege ich mit der Oberseite nach unten auf das Butterbrotpapier. Gebe ca. 6 EL von der Creme darauf und verteile die Creme gleichmäßig mit einem Messer. Danach lege ich das zweite Blatt darüber, wieder mit der Oberseite nach unten. Creme darauf und glatt streichen. Das dritte Blatt folgt. Restliche Creme darauf verteilen und mit dem letzten Blatt zudecken. Diesmal mit der Oberseite nach oben. Vorsichtig mit den Händen das letzte Blatt andrücken.
  5. Nun fehlt noch die Glasur. Hierfür gibt man in einen kleinen Edelstahltopf (ca. 1 Liter) den Zucker, den Kakao und das Wasser. Bringt alles unter Rühren zum Kochen. Die Kunst besteht nun darin, den geeigneten Moment zu finden, damit die Glasur nicht zu flüssig bleibt, aber auch nicht verzuckert. Meine Mama hat immer mit einem kreisförmigen Kupferdraht, den Spiegel der Glasur geprüft. Hierfür hat sie den Draht in die Glasur getaucht und erst wenn beim Herausziehen ein dünner Spiegel zurückblieb, vom Herd genommen. Ich lasse die Glasur ganz kurz einkochen (ca. 1 Minute), nehme den Topf vom Herd und gebe die Butter hinein. Nun muss alles zügig gehen. Die Butter schmilz und man rührt, bis die Masse glatt wird. Dann gibt man sie mittig auf den Kuchen und verstreicht sie mit einem großen Messer. Alles muss ganz schnell gehen. Die Glasur härtet schnell aus.
  6. Meine Mama hat manchmal noch Streuselzucker darüber gestreut. Ich lass ihn weg. Ich finde den Kuchen auch ohne einfach himmlisch. Gutes Gelingen!
Rezept Hinweise

 

 

 

Dieses Rezept teilen
Powered byWP Ultimate Recipe

Pin It on Pinterest

Share This